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Wiederentdeckungen in der alten Musik.

Joseph Werner (1637-1710): Allegorie der Musik

Historisches Museum Basel - Musikmuseum (Foto: HMB P. Borter)

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Fiorita heisst blühend, blumig, unsere Musik ist blumig. Auf dem Papier sieht sie oft recht dürr aus, dann beginnen wir auszuzieren und zu improvisieren. Das ist Musica Fiorita!

 

Treffpunkt Basel. 9 Menschen aus 8 Ländern treffen sich 1990 an der Schola Cantorum Basiliensis. Alle haben mit Leidenschaft alte Traktate, Kontrapunkt und Generalbass studiert: man probt deutsch, man streitet italienisch, man spielt Musica Fiorita und redet die gleiche Sprache.

Treffpunkt Seicento. In der Musik des Hoch- und Spätbarocks leben die Musiker und Musikerinnen von Musica Fiorita ihre Lust am Improvisieren und ihre Freude am Verzieren aus. Aus einfachen Adagios entstehen üppige Blumengebinde.
Die wahre Entdeckung indes ist die frühe italienische Barockmusik, die voll ist von harmonischen Kühnheiten und rhythmischen Ueberraschungen. Die wahre Moderne beginnt im Seicento.

Treffpunkt Archiv. Durch Bibliotheken streifen, in Handschriften blättern und alte Konvolute studieren. Daniela Dolci, Leiterin und Cembalistin, hat aus europäischen Archiven verschiedenste Schätze gehoben, einen Schweizer Komponisten, eine italienische Komponistin, eine französische Oper, und sie hat es mit Musica Fiorita aufgeführt. Tote leben doch länger.

Treffpunkt Konzert. Musica Fioritas Konzertprogramme leben von Kontrasten: von französischen Tänzen in der Kirche, vom roten Faden: Frauen als Schöpferinnen und Musen, aber auch von der Fülle der Zeit: das vereinigte Europa im Konzertsaal, die barocke Hitparade im Schloss.

nEUIGKEITEN

CD-Cover Cephale et Procris

Die neue CD mit der Aufnahme der Oper "Cephale et Procris" von Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre ist vor kurzem erschienen.

 

Bild Il Barcheggio

Sehen Sie sich den Trailer zur Aufführung von "Il Barcheggio" an.